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Frischzellenkur für die Buden

Das Albert-Magnus-Haus wird umgebaut. Größere und behindertengerechte Zimmer sind geplant.
Umbau Altbertus Magnus Haus Konstanz Dieter Gräble von der katholischen Gesamtkirchengemeinde (Mitte) treibt den Umbau des Albertus-Magnus-Hauses voran. Die Wohnflügel werden tiefer und die Zimmer damit größer. Die Architektin Sabine Feist und Wohnheimleiter Sebastian Scholz stellen das Modell vor.


Konstanz – Das Albertus-Magnus-Haus wächst. Die katholische Gesamtkirchengemeinde investiert elf Millionen Euro in den Ausbau der beiden Wohnflügel. Sie werden jeweils um 1,20 Meter in der Tiefe erweitert und so die 12-Quadratmeter-Zimmer auf 18 Quadratmeter vergrößert. Weiter ist geplant, zwölf neue, behindertengerechte Zimmer zu errichten. Heute hat das Haus 336 Einzelzimmer, nach dem Umbau sollen es 360 sein. Dieser ist ab Februar 2011 geplant. Ab Sommer 2011 ist jeweils einer der beiden sechsgeschossigen Wohnflügel über die Dauer von 1,5 Semestern unbewohnbar.

Die neuen Zimmer sollen komfortabler sein als die heutigen. Die Gemeinschaftsduschen auf dem Gang verschwinden. Jede Bude wird von zwölf auf 18 Quadratmeter erweitert und bekommt eine eigene Nasszelle und eine neue Einrichtung. Vorgesehen ist ein raffiniertes System mit Möbeln auf Rollen und flexiblen Liegeflächen. Die neuen Buden bekommen große, tief gezogene Glasfenster. Mit ihnen verändert sich dann auch die Fassadenansicht an den sechsgeschossigen West- und Ostflügeln, kündigt die Architektin Sabine Feist an. Nach dem Umbau werden die Mietpreise im Heim steigen. Dieter Gräble, Geschäftsführer der Gesamtkirchengemeinde, rechnet mit einem Aufschlag von 30 bis 45 Euro. Heute kostet eines der möblierten Zimmer warm, inklusive Fernseh- und Telefonanschluss 215 Euro.

Das Albertus-Magnus-Haus ist 42 Jahre alt. Es wurde 1967 im Paradies errichtet. Eine Landesregelung habe damals den Bau von kleinen Zimmern bis maximal zwölf Quadratmetern befördert, sagt Gräble. Nur bis zu dieser Größe sei der Bau bezuschusst worden. Das Albertus-Magnus-Haus bietet allerdings nicht nur Räume zum Wohnen, sondern auch für die Freizeitgestaltung. Unter anderem gibt es Fitness-Räume, eine Bar und eine Kapelle. An der Grundstruktur soll sich durch den Umbau nichts ändern. Die beiden Wohnflügel werden nur jeweils nach außen erweitert. Gräble spricht von „begehbarer Wärmedämmung“. Denn die neue Fassade werde viel besser gedämmt sein als die alte. Das Haus, das heute schon mit Holzhackschnitzeln heizt und die Kraft der Sonne nutzt, will nun die Solarenergie einsetzen, um das Nutzwasser aufzuwärmen.

In Konstanz bleibt der Wohnungsmarkt für Studenten weiter angespannt. 2012, wenn sowohl die Abiturienten aus dem neunjährigen als auch die aus dem achtjährigen Gymnasium ins Studium drängen, dürfte sich die Lage weiter verschärfen. Die Stadtratsfraktion der Freien Grünen Liste schlägt vor, zu prüfen, ob die Wohnungsbaugesellschaft Konstanz oder ein anderer Investor mehrfach nutzbare Wohnungen bauen kann. Ihr schweben Vierzimmer-Wohnungen vor, in die Studenten als Wohngemeinschaft einziehen können und später, wenn wieder weniger junge Menschen an den Hochschulen sind, junge Familien.

(Autorin: Claudia Rindt)

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